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05.06.2022 AT Salzburg: Religiöse Prozession der Sikh Gemeinde

Am Sonntag trafen sich zirka 2000 Sikh’s aus Nah und Fern zu einer gemeinsamen Feier und zu einer religiösen Prozession

Getroffen haben sich alle Teilnehmer am Hofer Parkplatz in der Bergerbräuhofstraße.
Mehrere Festzelte waren aufgebaut.
Speisen und Getränke standen für jeden kostenlos zur Verfügung.

Die Prozession zog später zur Robingstraße wo auch Kampfkünste vorgezeigt wurden.

Route:
Bergerbräuhofstraße (Parkplatz Hofer) > Steinhauserstraße > Samergasse > Robinigstraße > Röcklbrunnstraße > Robinigstraße > Schallmooser Hauptstraße > Vogelweiderstraße > Bergerbräustraße



Sikh-Religion:

Die Sikh-Religion eine im 15. Jahrhundert n. Chr. entstandene monotheistische Religion, die auf den Gründer Guru Nanak Dev zurückgeht.
Die Sikh-Religion betont die Einheit der Schöpfung und verehrt einen gestaltlosen Schöpfergott, der weder Mann noch Frau ist.
Die Sikh-Religion orientiert sich nicht an der Einhaltung religiöser Dogmen, sondern hat das Ziel, religiöse Weisheit für den Alltag nutzbar und praktisch zu machen.

Im Gegensatz zum Hinduismus akzeptieren Sikhs die Bedeutung materieller Bedürfnisse und deren Befriedigung. Sie lehnen die Askese entschieden ab. Vielmehr gilt ehrliche Arbeit als ein Weg zur Erlösung. Brüderlichkeit, auch mit Nichtgläubigen, gehört zu den Grundsätzen des Sikhismus, weshalb der Ertrag ihrer Arbeit mit anderen geteilt werden soll.

Das Wesen der Schöpfung ist nach Überzeugung der Sikh-Religion unergründlich. Das Universum, das sich gemäß dem Evolutionsprinzip fortwährend weiterentwickelt, wird als unermesslich angesehen.

Sikhs glauben, dass Menschen und Tiere eine Seele haben, die in verschiedene Lebensformen wiedergeboren werden kann. Die Seele kann einige Lebensformen durchlaufen, bis sie die des Menschen (die höchste Stufe der Bewusstseinswahrnehmung) erreicht hat. Die Wiedergeburt (Reinkarnation) ist ein leidvoller Kreislauf, da die Seele viele Male den Verlust z. B. der Eltern, der eigenen Familie und des eigenen Körpers, ertragen musste.
Die Bestimmung des Menschen ist es, aus dem Kreislauf der Wiedergeburt zu entkommen und die Seele mit Gott eins werden zu lassen, indem man dem Weg der Gurus folgt und die vollkommene Erleuchtung erlangt. Nach Guru Nanak ist es jedoch sinnlos, sich mit Vergangenheit zu beschäftigen. Es zählt nur das Hier und Jetzt. Nanak verurteilt so die Yogis, die Tage und Nächte damit verbracht haben, darüber nachzudenken, was sie werden bzw. waren.
Es wird daher größter Wert auf eine tugendhafte Lebensführung gelegt.[27] Als Eckpfeiler des Sikh-Seins gelten ein sozial ausgerichtetes Familienleben, der ehrliche Verdienst des Lebensunterhaltes sowie lebenslange spirituelle Entwicklung. Der Dienst an Mitmenschen sowie das Bemühen um Beseitigung sozialer Ungerechtigkeiten werden als wichtige Form der Gotteshingabe angesehen. Frauen und Männern haben gleiche Rechte und Pflichten.

Quelle Wikipedia
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